AKTUELLES

Lymphdrainage

Erfinder der manuellen Lymphdrainage sind Dr. phil. Emil Vodder und seine Frau Estrid. Schon in den dreißiger Jahren gehörten Menschen mit chronischen Erkältungen, mit Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündungen, unreiner und feuchter Gesichtshaut und geschwollen Halslymphknoten zu seinen Patienten.
Er erfasste damals intuitiv, dass Lymphstauungen Ursache verschiedener Störungen sind.
Die medizinische Fachwelt hielt sich sehr bedeckt, weil er keine exakten Forschungsergebnisse vorweisen konnte- anders als die Kosmetikerinnen. Nachdem er 1957 auf dem Kosmetik Weltkongress seine Methode vorstellte, erkannten seine Zuhörerinnen die wichtige Rolle der Lymphdrainage in der Ganzheitskosmetik.
Auf Einladung von Dr. Christine Schrammek gab das Ehepaar Vodder in Polen die ersten Kurse für Kosmetikerinnen.
Dr. Asdonk ist es dann zu verdanken, dass die Wirksamkeit der Lymphdrainage in der Praxis statistisch erfasst und wissenschaftlich belegt wurde. Somit wurde diese Methode von einer Außenseitermethode zu einem anerkannten Heilverfahren.

Hauptaufgabe der manuellen Lymphdrainage ist es, überschüssige Gewebsflüssigkeit zu entfernen und dadurch indirekt den Stoffaustausch zwischen Zelle und Gewebe zu verbessern.

Wirkung der manuellen Lymphdrainage:

  • Verbesserung der Lymphvasomotorik, d.h. nach einer ½ stündigen Behandlung arbeiten die Lymphgefäße noch ca. 6 Stunden verstärkt weiter
  • Steigerung der Lymphtransportkapazität
  • Abtransport von überschüssiger Gewebsflüssigkeit
  • Verbesserung des Stoffaustausches zwischen Zelle und Gewebe durch Verkürzung der Transitstrecke
  • Aktivierung des Parasympathikus ( Nachtnerv), Entspannung- Beruhigung- Schmerzlinderung, Steigerung der Immunabwehrkraft

Einsatzgebiete:

  • Bei atrophischer Haut zur allgemeinen Regeneration
  • Bei Akne
  • Bei Stauungszuständen wie Rosacea, Couperose, Teleangiektasien, Ödembildung
  • Nach Face- Liftings bzw. Hämatombildung
  • Tränensäcke
  • Verbrennungen und Allergien
  • Zur Steigerung der allgemeinen Immunkraft
  • Bei Narben, zur Vorbeugung und Verbesserung
  • bei Stress